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Liebe Leserinnen und Leser,

gleich drei Jubiläen haben wir in den vergangenen Wochen bei den ijgd gefeiert. Das Projekt Jugendbauhütte ist 20 Jahre alt geworden, die Jugendbauhütte in Regensburg 10 Jahre alt und das Freiwillige Ökologische Jahr in Brandenburg gibt es bereits seit 25 Jahren. Und damit wir noch viele weitere Jubiläen feiern können, suchen wir engagierte Menschen, die Lust haben, als Mitglied des Vereinsvorstands die Zukunft der ijgd und der Freiwilligendienste zu gestalten. Auf der Mitgliederversammlung im September sollen nach einer Strukturreform erstmals mindestens 12 ehrenamtliche Vorstandsmitglieder für den Bundesverein und die Landesgeschäftsstellen gewählt werden.

Neue Entwicklungen gibt es auch bei unseren Programmen: In Hamburg und Baden-Württemberg bieten wir zum nächsten Zyklus neue Freiwilligendienste an. Und in Berlin und Bonn finden die ersten ijgd-Stammtische statt.

Übrigens: Wer mit uns gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft und gegen Ausgrenzung auf die Straße gehen will, ist herzlich eingeladen, sich auf der #unteilbar-Demonstration in Dresden im August dem ijgd-Block anzuschließen!

Viele Spaß beim Lesen!

Klara Bitzer
Öffentlichkeitsarbeit

AKTUELLES

20 Jahre Jugendbauhütten: Feierlichkeiten auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Quedlinburg

Nach langer Vorbereitung fanden vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum der Jugendbauhütten in der Weltkulturerbestadt Quedlinburg statt. An diesem Ort wurde vor 20 Jahren die erste der heute bundesweit 14 Jugendbauhütten gegründet. Die Jubiläumsfeierlichkeiten waren umrahmt von vielen Aktionen, wie dem Festakt im Palais Salfeldt, den Aktionsständen unserer Einsatzstellen und der ECHY-Ausstellung der internationalen Freiwilligen.

Bei der Jubiläumsveranstaltung am Freitag, den 31. Mai, hielt Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff die Festrede im Großen Saal des Palais Salfeldt. Am Samstag wurde bis in die frühen Morgenstunden eine legendäre Party unter dem Motto „Die goldenen 20 Jahre“ mit vielen Ehemaligen gefeiert. Und am Sonntag präsentierten sich die Jugendbauhütten mit allen UNESCO-Städten beim Festumzug des Sachsen-Anhalt-Tages. All dies war nur möglich durch die gute Unterstützung seitens der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Einsatzstellen und vor allem der vielen freiwilligen Helfer_innen, den aktuellen und ehemaligen Freiwilligen. Vielen Dank!

10-jähriges Jubiläum der Jugendbauhütte Regensburg: Rückblick auf ein erfolgreiches Projekt

Seit 10 Jahren gibt es nun auch in der Weltkulturerbestadt Regensburg eine Jugendbauhütte, was zum Anlass genommen wurde, dieses Jubiläum am 7. Juni 2019 mit allen Förderern, Unterstützer_innen und Freiwilligen zu feiern.

Ort der Feierlichkeiten war die Königliche Villa in Regensburg. Sie ist Dienstsitz des Landesamts für Denkmalpflege, das die Jugendbauhütte gemeinsam mit der Stadt Regensburg, dem Landkreis Regensburg und dem Bezirk Oberpfalz jährlich fördert. Die Vertreter_innen der Förderer stellten in ihren Grußworten die Wichtigkeit des Freiwilligen Sozialen Jahres in der Denkmalpflege heraus, das bei Jugendlichen ein Bewusstsein für die Thematik schafft. Sie verwiesen darauf, dass solche Projekte gerne weiter gefördert werden, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich für das kulturelle Erbe zu engagieren. Der Vorstand der Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Lutz Heitmüller, gab Einblick in die Geschichte der Jugendbauhütten und verwies auf die notwendige Unterstützung aller Beteiligten, damit ein solches Projekt wirklich gut und nachhaltig umgesetzt werden kann.

Um die Arbeit der Jugendbauhütte verständlicher zu machen, wurden aktive und ehemalige Freiwillige, Einsatzstellen, Projektträger und Anleiter_innen im Rahmen einer Podiumsdiskussion eingeladen, von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit der Jugendbauhütte zu berichten. Umrahmt wurden alle Programmpunkte von der Big Band des Bezirks Oberpfalz, die mit lockerem Swing die Hitze der Mittagssonne wegspielte.

Bei Sektempfang und Buffet wurde im Anschluss die Ausstellung der Jugendbauhütte Regensburg eröffnet, die alle Projekte vorstellte, die in den 10 Jahren durchgeführt wurden. Parallel zur Ausstellung zeigten Freiwillige an verschiedenen Handwerksständen, was sie das Jahr über in den Einsatzstellen gelernt hatten. So konnten die zahlreichen Besucher_innen in den direkten Austausch gehen und Fragen stellen .

Zum Abschluss gab es noch eine Führung durch die Königliche Villa, bevor sich aktuelle und ehemalige Akteur_innen des Freiwilligendienstes auf dem Ehemaligentreffen bei Gegrilltem, Lagerfeuer und Musik über die vergangenen 10 Jahre austauschten und den nächsten Jahren entgegenfieberten.

Ein Vierteljahrhundert freiwilliges Engagement für Nachhaltigkeit: Festveranstaltung "25 Jahre FÖJ in Brandenburg"

25 Jahre Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in Brandenburg  – das wurde am 5. Juni 2019 in der Potsdamer Staatskanzlei gefeiert. Gemeinsam mit Freiwilligen, den anderen beiden Trägerorganisationen (Landesjugendring Brandenburg und Förderverein Märkischer Waldarbeiten) sowie Umweltminister Jörg Vogelsänger blickten die ijgd auf ein Vierteljahrhundert freiwilliges Engagement für Nachhaltigkeit in Brandenburg zurück.

„Freiwilligendienst heißt Verantwortung zu übernehmen und sich persönlich weiter zu entwickeln. Lernen, lernen und nochmals lernen ist das Ziel eines jeden Freiwilligenjahres“, so Umweltminister Jörg Vogelsänger in seinem Grußwort. Vogelsänger würdigte die Arbeit von Freiwilligen, der Einsatzstellen und der Träger und blickte in Bezug auf die Weiterförderung des FÖJ zuversichtlich in die Zukunft. In einem kurzen Videoclip, den die aktuellen FÖJ-Sprecher_innen zusammengestellt hatten, wurden Eindrücke aus den verschiedenen Einsatzstellen des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Brandenburg gezeigt.

Für eine umfassende Betrachtung der 25 Jahre wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion ehemalige und aktuelle Akteur_innen aus dem FÖJ interviewt. Besonders hervorgehoben wurde dabei der Win-Win-Effekt für Einsatzstellen und Freiwillige: Die Einsatzstellen bekämen tatkräftige Unterstützung und frischen Wind für die praktische Arbeit und die Freiwilligen bekämen einen Einblick in den Mikrokosmos der Einsatzstelle und die Chance, praktische Arbeitserfahrungen zu sammeln. Oftmals bildeten die Freiwilligen in den Einsatzstellen eine Brücke zwischen den Generationen. Für die Freiwilligen öffne die positiv erlebte Gemeinschaft bei den Seminaren außerdem den Raum für neue Erkenntnisse und gegenseitige Unterstützung sowie für den Kontakt mit einem überraschend anderen Gegenüber.

Am Nachmittag konnten die Gäste über den Hof der Staatskanzlei flanieren und bei kreativen Angeboten mit den Freiwilligen ins Gespräch kommen. Bei 34 Grad im Schatten konnten sie jedoch auch die Füße im Swimmingpool kühlen und der Band lauschen, die ihr Bestes gab.

FÖJ-Freiwillige schaffen nachhaltige Vielfalt im Ökodorf Sieben Linden

50 Freiwillige des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in Sachsen-Anhalt arbeiteten am 14. und 15. Mai 2019 zwei Tage lang an handfesten Projekten im Ökodorf Sieben Linden, um Nachhaltigkeit in vielen Facetten umzusetzen. Den diesjährigen Landesaktionstag der ijgd (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) und der Stiftung für Umwelt-, Natur und Klimaschutz (SUNK) organisierten die Freiwilligen in Eigenregie und erhielten interessierte Resonanz aus der Politik. Staatssekretär Klaus Rheda (MULE), Andreas Höppner (DIE LINKE), Susann Sziborra-Seidlitz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Peter Fernitz (CDU) und der stellvertretende Landrat Matthias Baumann machten sich ein Bild von den jungen Engagierten und stellten den FÖJ-Sprecherinnen und Sprechern viele Fragen, unter anderem zur Berufsorientierung im FÖJ.

Laura Schäfer leistet ihren Freiwilligendienst beim Tierschutz Halle e.V. und betonte, wie positiv sich viele Freiwillige entwickeln: „Aus meiner FÖJ-Gruppe weiß mittlerweile fast jeder, wie es nach dem FÖJ weitergeht. Und wir haben unsere Stärken und Talente entdecken können.“ Auf die Frage von Sabine Detzer (Landesvorsitzende der Grünen Baden-Württemberg), ob Freiwilligendienste  als Verpflichtung eingeführt werden sollten, erhielt sie ein klares Nein: „Das FÖJ beruht auf dem freiwilligen Engagement und der persönlichen Motivation“, so Malte Schulz (Freiwilliger in der FÖJ-Einsatzstelle Waldkindergarten Dessau).

Auf die Frage von Herrn Klaus Rheda (Staatssekretär MULE), wie die Auslastung der angebotenen FÖJ-Stellen sich darstellt, berichtete Simone Fauter (SUNK), dass sich auf die 126 geförderten FÖJ-Plätze jährlich rund 300 junge Menschen bewerben. „Die Nachfrage der jungen Menschen ist unabhängig von Bildungsabschlüssen und persönlichem Hintergrund gleichbleibend hoch, so dass die Förderung in jedem Fall dauerhaft auf dem bisherigen Niveau bleiben muss“, ergänzte Anneli Borgmann (ijgd).

In mehreren Untergruppen zeigten die Freiwilligen bei schönstem Mai-Wetter auf dem weitläufigen Ökodorf-Gelände vollen Einsatz. Sie legten eine Bienenweide und einen neuen Barfuß-Pfad an, das Stromfrei-Karussell erhielt eine Weiden-Bepflanzung, die Lernstation eine Upcycling-Sitzecke aus Holz-Resten. Außerdem sanierten die jungen Leute unter fachkundiger Anleitung von Ökodorf-Bewohnern das Teich-Biotop. Im Aerosolar-Kunstprojekt klebten sie alte Plastiktüten zu einer großflächigen Plane zusammen. Diese wird im Sommer als Mahnmal sonnenerwärmt aufsteigen. Damit wollen die Freiwilligen mit künstlerischen Mitteln ein Statement gegen die Plastikflut abgeben.

Viele fleißige Hände haben sehr viel geschafft in den zwei Tagen. Seit 1993 betreut das Ökodorf Freiwillige im FÖJ. Mittlerweile haben über 150 junge Menschen für zwölf bis 18 Monate ihren Beitrag geleistet und selbst etwas dabei gelernt. Zum ersten Mal wurde der Landesaktionstag hier ausgerichtet. Simone Britsch aus dem Vorstand zeigte sich beeindruckt: „Wir sind sehr dankbar angesichts dieser fröhlich eingebrachten Unterstützung. Hier im Ökodorf leben wir Gemeinschaft – und genau diese Freude am gemeinsamen Planen und Tun kann ich heute beim Landesaktionstag auch bei den Freiwilligen beobachten.“ Annika Alex machte im letzten Jahr selbst ein FÖJ in Sieben Linden. Nun wohnt sie dort und hat im direkten Anschluss eine Anstellung für ein Klimaschutzprojekt erhalten. „Das FÖJ hat mir ein tolles Sprungbrett geboten für diesen Job und meinen neuen, nachhaltigen Lebensstil. Dass ich nach dem FÖJ in Sieben Linden einsteige, das hatte ich nicht ahnen können.“

Wer selbst gerne ein Freiwilliges Ökologisches Jahr machen möchte, kann sich jetzt bei den Trägern SUNK (www.foej-lsa.de) und den ijgd (www.ijgd.de) bewerben. Auch das Ökodorf Sieben Linden heißt Interessierte gerne willkommen (www.siebenlinden.org).

ijgd-Arbeitskreis Klimabildung lädt zu Klimacamps 2019 ein

Ob Fridays for Future, Ende Gelände oder der Hambacher Forst... Die Klimabewegung ist stark wie nie. Klima- und Umweltthemen rücken immer mehr in das breite öffentliche Interesse. Konsequenter Klimaschutz und politischen Maßnahmen werden nicht mehr nur von jungen Umweltaktivist_innen gefordert. Deutschland, oft als Vorreiter in Sachen Klimaschutz gefeiert, betreibt fünf der sechs größten Klimakiller in der EU – Braunkohlekraftwerke – und verfehlt damit seine selbstgesteckten Ziele für 2020.

Der Arbeitskreis (AK) Klimabildung der ijgd lädt ein zu den diesjährigen Klimacamps im Leipziger Land/Pödelwitz (03.-12.08.19, https://www.klimacamp-leipzigerland.de) und im Rheinland (15.-27.08.19, http://www.klimacamp-im-rheinland.de). Im mitteldeutschen und rheinischen Braunkohlerevier werden sich hunderte umweltbewegte Menschen treffen, um sich zu bilden, zu vernetzen, Alternativen zusammen zu leben und Aktionen zu planen. Es wird eine kleine ijgd-Zelt-Nachbar_innenschaft geben, die der Vernetzung dient und den Einstieg leichter machen soll für Menschen, die das erste Mal auf einem Klimacamp sind.

Zum achten Mal organisiert der AK auf beiden Klimacamps zudem ein Workcamp. Dort wird eine internationale Gruppe zusammenkommen, sich gemeinsam bilden und die Camps beim Auf- und Abbau unterstützen.

Der AK will Diskussionen zur Beziehung zwischen Mensch und Natur sowie zu Fragen der Ökologie anregen und eine verstärkte Wahrnehmung der Umwelt fördern. Möglichkeiten einer ökologischen und nachhaltigen Alltagsgestaltung sollen mit positiven Erlebnissen verbunden werden. Dabei wird aufgezeigt, wie wir selbst nachhaltig leben können und welche weitreichenden Folgen unser Handeln für uns selbst, für Menschen und Umwelt überall auf der Erde sowie für zukünftige Generationen hat.

Kontakt: ak.klimabildung@ijgd.de
 

Mitstreiter_innen gesucht: Neue Vorstände für ijgd-Landesgeschäftsstellen und Bundesverein

Für die Regionalvorstände sowie den Bundesvorstand suchen die ijgd engagierte Menschen, die Lust haben, die Zukunft des Vereins und der Freiwilligendienste mitzugestalten. Im Vorstand der Landesvereine, die einer der Geschäftsstellen in Berlin/Potsdam, Bonn, Halberstadt, Hildesheim und Wismar zugeordnet sind, oder im Vorstand des Bundesvereins stellst du gemeinsam mit der jeweiligen Geschäftsführung und weiteren Vorstandskolleg_innen sicher, dass die Geschäfte des Vereins ordnungsgemäß geführt werden. Als ehrenamtlicher Vorstand hast du dabei natürlich keine ausführende Funktion, sondern du behältst die Vorgänge im Auge, triffst strategische Entscheidungen, repräsentierst den Verein nach außen und bist die Stellvertretung der Mitglieder zwischen den Mitgliederversammlungen.

Was kannst du als Vorstand bewirken?

  • Erfahrungen und Lernprozesse für Tausende von Freiwilligen ermöglichen
  • Aktiv die Gesellschaft mitgestalten und deine Sichtweise einbringen
  • Freiwilligkeit und Ehrenamt ein Gesicht geben
  • Einblicke in Organisationsstrukturen und Netzwerke bekommen
  • Verantwortung übernehmen und dabei dein eigenes Wissen ausbauen


Welche Aufgaben erwarten dich im Vorstand?

  • Controlling des Tagesgeschäfts, z.B. im Bereich Finanzen und Personal
  • Berichte und regelmäßige Vorstandssitzungen
  • Strategische Weiterentwicklung des Vereins
  • Vertretung der Interessen der Mitglieder und Ehrenamtlichen
  • Organisation der vereinszentralen Veranstaltungen
  • Repräsentation der ijgd auf Veranstaltungen (z.B. bei Jubiläen)


Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was dich als Vorstandsmitglied erwarten könnte. Neben den rechtlichen Verpflichtungen, die man als Vorstand erfüllen muss, kannst du dich jedoch auch in anderen Fragen, die dir am Herzen liegen, engagieren.

Das klingt interessant für dich?
Für alle Vorstandsinteressierten bieten die ijgd in jeder Geschäftsstelle einen Infotag an. Hier erfährst du mehr über das Vorstandsamt und den Verein und kannst dich mit amtierenden und ehemaligen Vorstandsmitgliedern austauschen. Folgende Termine sind bereits fest geplant:

  • 28. Juni 16.00 - 19.00  Uhr in der Geschäftsstelle Bonn, Rückfragen und Anmeldung an hartwig.euler@ijgd.de
  • 5. Juli 16.00 Uhr in Geschäftsstelle Berlin, Rückfragen und Anmeldung an lukas.orlt@ijgd.de 
  • 12. Juli 17.00 - 19.00 Uhr in Hannover (für Hildesheim und Hannover), Rückfragen und Anmeldung an julia.junge@ijgd.de
  • Videokonferenz am 17. Juli um 17.00 Uhr, Rückfragen und Anmeldung an julia.junge@ijgd.de


Außerdem kannst du den Vorstand jederzeit unter vorstand@ijgd.de für ein Telefonat oder ein persönliches Gespräch kontaktieren.

Sich austauschen, kennenlernen, Ideen spinnen: ijgd-Stammtische in Berlin und Bonn

Die ijgd laden erstmals zu den neuen ijgd-Stammtischen

am 28. Juni im Berliner ijgd-Büro (Link zur Anmeldung) und

am 22. August im Bonner ijgd-Büro (Link zur Anmeldung)

ein, die in Zukunft auch noch in den anderen ijgd-Büros etabliert werden sollen. Die Stammtische sind eine besondere Gelegenheit, sich kennenzulernen, auszutauschen, zu netzwerken, eine schöne Zeit zu verbringen, zu kochen, zu quatschen, Fragen zu klären und Ideen zu spinnen.

Die Einladung richtet sich an Menschen,

  • die die ijgd schon kennen (z.B. Freiwillige) oder die für die ijgd tätig sind (ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter_innen sowie Honorarkräfte) und Lust haben, sich untereinander zu vernetzen und regelmäßig über Neuigkeiten auszutauschen;
  • die auf die ijgd aufmerksam geworden sind, aber noch nicht genau wissen, was dahinter steckt oder wie sie sich engagieren können;
  • die bei und mit den ijgd schon Schönes erlebt haben und ohne viel Zeitaufwand gerne den Kontakt zu den ijgd halten oder wieder aufnehmen möchten (z.B. Alumnis, ehemalige haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter_innen).


Weitere Informationen unter stammtische@ijgd.de

EINBLICKE – Freiwillige der ijgd berichten

"Eine große persönliche Bereicherung"

Im Bundesfreiwilligendienst engagieren sich auch über 27-jährige Freiwillige. Egbert ist 64 Jahre alt und hat viele Jahre in handwerklichen Berufen gearbeitet. Seit rund einem Jahr macht er einen Bundesfreiwilligendienst beim Wohnverbund Treptow-Köpenick und berichtet hier von seinen Erfahrungen:

"Bei dieser Einrichtung handelt es sich um ein Projekt, das sich mit psychisch erkrankten jungen Erwachsenen von 18 bis 27 Jahren und bei Bedarf mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern in den eigenen Wohnungen beschäftigt. Dazu stehen mehrere Wohnplätze an verschiedenen Standorten zur Verfügung. Die Erwachsenen werden durch Sozialarbeiter und Psychologen begleitet, die mit viel Engagement und Leidenschaft dabei sind, ihre Chancen im beruflichen und privaten Leben zu erhöhen und ihnen in der heutigen schnelllebigen Zeit einen klaren strukturellen Ablauf aufzuzeigen.

Diese Arbeitsstelle wurde als Bundesfreiwilligendienst in einer Zeitungsannonce ausgeschrieben. Nach einem Kennenlerngespräch ist mir schnell klar geworden, dass es in meinem derzeitigen Lebensabschnitt genau das Richtige für mich ist. Ich hoffte, mich durch meine Lebenserfahrung, die Vielzahl ausgeübter Berufe und meiner eigenen Familiensituation gut einbringen zu können.

In erster Linie bin ich für die Ausübung handwerklicher Tätigkeiten zuständig, wie das Instandsetzen defekter Gegenstände, Ausbesserungsarbeiten, Gartenarbeiten usw. In dem Wohnverbund werden neben der täglichen Betreuung der Klienten auch Freizeitaktivitäten angeboten. Eine dieser Aktivitäten ist das wöchentliche Fußballspielen, dem ich mich angeschlossen habe. Durch diese gemeinsame Aktivität konnte ich die jungen Erwachsenen noch besser kennenlernen und sogar Vertrauen gewinnen. Es macht allen sichtlich Spaß und mir auch.

Überall, ob bei den BFD-Seminaren oder in der Wohnstätte, empfinde ich eine große Wertschätzung der täglich geleisteten Arbeit. Das zeigt mir jeden Tag aufs Neue auf, dass dies der richtige Schritt gewesen ist. Die Arbeit im Bundesfreiwilligendienst ist für mich eine große persönliche Bereicherung."

KURZ INFORMIERT

Meldungen aus den Programmbereichen/Geschäftsstellen

#unteilbar in Dresden: ijgd-Block auf der Demonstration am 24. August 2019
Die ijgd unterstützen den Aufruf zur #unteilbar-Demonstration in Dresden am 24. August 2019: Für eine offene und freie Gesellschaft, für Solidarität statt Hass und Ausgrenzung! Auf der Demonstration wird es einen Block der ijgd geben! Weitere Informationen dazu im Vorfeld auf www.ijgd.de. Informationen zur Demonstration in Dresden: www.unteilbar.org/aktionen/unteilbar-sachsen

Neue Programme: FSJ Politik in Hamburg und FSJ Denkmalpflege in Baden-Württemberg
Ab dem Zyklus 19/20 wird in Hamburg das Freiwillige Soziale Jahr in Politik und Demokratie eingeführt. Mit diesem Freiwilligendienst haben Jugendliche die Möglichkeit, Strukturen, Aufgaben und Arbeitsabläufe in politisch agierenden Institutionen kennenzulernen. Damit lernen sie Politik zu verstehen und aktiv das Gemeinwesen mitzugestalten. Derzeit werden noch intensiv Einsatzstellen wie Verwaltungen, parlamentarische Institutionen, Medien, Verbände oder überparteiliche Einrichtungen gesucht! Kontakt: Max Pröbsting, Tel.: 040-570184330, fsj.hh@ijgd.de

Ein FSJ in der Kultur- und Denkmalpflege bieten die ijgd ab nächstem Zyklus auch in Baden-Württemberg an! Wie wird ein Fachwerk gezimmert und was bedeuten die Spuren an Hölzern und Steinen? Wie werden jahrhundertalte Kunstwerke heute restauriert oder freigelegt? Interessierte zwischen 16 und 27 Jahren können sich jetzt für einen Freiwilligendienst mit Beginn ab dem 01.09.2019 bewerben. Kontakt: David Nonnenmann, Tel.: 0711-35122141, fsj.denkmal.bw@ijgd.de.

SEMINARVORSCHAU

Aktuelle Workshops und Seminare

Die LZA-Seminare 2019 gehen in die zweite Runde!
Nach einem tollen Start am ersten Maiwochenende mit „Gruppen.Körper.Bewegen“ gibt es in der nächsten Jahreshälfte gleich zwei weitere spannende Seminare: Im Oktober können die Teilnehmer_innen sich beim LZA „Visualisierung“ in dem malerischen Veranschaulichen und effektiven, visuellen Präsentieren erproben oder ihre bisherigen Skills verfeinern. Im November geht es dann weiter mit dem Seminar „Mesoamérica resiste“, auf dem die Teilnehmer_innen sich mittels Storytelling mit dem selbstorganisierten Widerstand der mittelamerikanischen Bevölkerung beschäftigen. Fragen und Anmeldung unter yeswecrayon@posteo.de. (Hinweis: Mit der E-Mail-Adresse gab es zunächst Probleme, die nun aber behoben sind. Wer sich dort bereits angemeldet hat, sollte bitte noch einmal eine Nachricht schreiben!)

Ausbildungsseminare für Teamer_innen in Langzeitdiensten
In diesem Jahr gibt es noch ein weiteres Ausbildungsseminar für Teamer_innen der Langzeitdienste: Seminarprogramm 2019

TERMINE

28. Juniijgd-Stammtisch in Berlin
stammtische@ijgd.de
22. Augustijgd-Stammtisch in Bonn
stammtische@ijgd.de
27. bis 29. Septemberijgd-Mitgliederversammlung in Gailhof (bei Hannover)
mv.2019@ijgd.de