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Liebe Leserinnen und Leser,

nicht nur der Frühling, sondern auch unsere Workcamp-Saison hat endlich begonnen! Es stehen wieder zahlreiche spannende Workcamps im In- und Ausland zur Auswahl, die übrigens nicht nur Teilnehmer_innen, sondern auch Leiter_innen suchen (Kontakt: workcamps.leiten@ijgd.de)!

Außerdem in diesem Newsletter: Unsere Bundesgeschäftsführerin Julia Junge im rbb-Interview, ein Flashmob von Freiwilligen der ijgd in Magdeburg, das Forum Paritätischer Freiwilligendienste zum Thema „Menschenrechte und Freiwilligendienste“ sowie unser Landesverein Niedersachsen, der erneut ausgezeichnet wurde für besondere Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit. Unsere Freiwillige Charmaine berichtet zudem von ihren ersten Monaten in einem Berliner Kinderhospiz.

Oben im Bild: BDFlerin Poulcheria mit ihrer Kita-Bastelgruppe.

Viel Spaß beim Lesen!

Klara Bitzer
Öffentlichkeitsarbeit

AKTUELLES

Noch keine Pläne für den Sommer? Die internationalen Workcamps 2019 sind online!

Endlich ist es wieder soweit: Die internationalen Workcamps der ijgd sind online! Ihr habt Lust, ein Festival in Frankreich mitzuorganisieren, in einem SOS-Kinderdorf in Armenien auszuhelfen oder Nordlichter in Island zu jagen? Ein passendes Projekt findet ihr über die Workcamp-Suchmaschine.

Alle wichtigen Infos sowie Highlights der Workcamp-Saison 2019 gibt es hier!

Fragen? Dann ruft an (0228 228 00 13) oder schreibt eine E-Mail an workcamps@ijgd.de

Bundesgeschäftsführerin Julia Junge in rbb-Sendung "Brandenburg aktuell"

Wie erkennt man einen seriösen Anbieter von Freiwilligendiensten? Und wie stellen die ijgd sicher, dass Freiwillige keine regulären Arbeitskräfte ersetzen? Die Bundesgeschäftsführerin der ijgd, Julia Junge, war am 23. März 2019 zu Gast in der Sendung "Brandenburg aktuell" des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und hat über diese und weitere Themen mit Moderator Gerald Meyer gesprochen. Im Gespräch ging es auch darum, inwiefern die Freiwilligen von einem Freiwilligendienste profitieren.

Das Gespräch in voller Länge (ab Minute 03:39)

Das Gespräch bildete den Abschluss der Wochenserie "Freiwilligendienste in Brandenburg", im Rahmen derer auch eine Freiwillige der ijgd in ihrem Freiwilligendienst in der Schule sowie eine Freiwillige der ijgd im Freiwilligen Ökologischen Jahr portraitiert wurden.

Video über ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Schule

"Bunte Botschaften im Flug" in Magdeburg

Ein klares Zeichen für Toleranz, Menschenrechte, Weltoffenheit, Respekt, Demokratie und Solidarität und gegen Rassismus, Antisemitismus, Rechtspopulismus, Hass und Ausgrenzung wollten die aktuellen Sprecher_innen des FSJ/BDF unter 27 und des FSJ im politischen Leben der ijgd setzen. Während ihres ersten Treffens in diesem Jahr (16. & 17. Januar 2019) in Magdeburg haben sie sich daher an der Aktionswoche "Weltoffenes Magdeburg" beteiligt. So sangen sie gemeinsam mit hunderten Menschen Friedenslieder auf der Auftaktveranstaltung „Magdeburg singt für eine weltoffene Stadt“ und organisierten den Flashmob „Bunte Botschaften im Flug“ am Elbbalkon. Hierfür gestalteten sie Botschaften für Weltoffenheit und Demokratie und schickten diese mit Helium-Luftballons auf die Reise.

Neben der Teilnahme an der Aktionswoche planten die Sprecher_innen außerdem zwei seminarübergreifende Aktionen. Zum einen möchten sie im Zeichen der Nachhaltigkeit Bäume pflanzen, zum anderen ist ein Aktionstag zum Thema „Menschenrechte“ geplant.

"Freiwilligendienste und Menschenrechte": Forum der Paritätischen Freiwilligendienste in Berlin

Anlässlich des 70. Geburtstages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im vergangenen Jahr lud der Paritätische Wohlfahrtsverband FSJler_innen und BFDler_innen am 8. und 9. Februar 2019 zu einem Forum zum Thema "Freiwilligendienste und Menschenrechte" nach Berlin ein. Die ijgd waren mit 25 Freiwilligen sowie mehreren Haupt- und Ehrenamtlichen dabei!

Insgesamt 140 Teilnehmer_innen aus ganz Deutschland tauschten sich zum Thema „Menschenrechte“ aus und diskutierten mit Vertreter_innen von Organisationen und anderen Aktiven, die sich für Menschenrechte einsetzen. Mit dabei waren unter anderem Sookee, Vertreterinnen des Peng! Kollektivs und von Amnesty International sowie die Politikerin Sawsan Chebli.

Die Teilnehmenden wurden jedoch auch gemeinsam aktiv! Sie vernetzten sich, twitterten, posteten und entwickelten Ideen, was Menschenrechte für die Freiwilligendienste bedeuten und wie sie sich für sie einsetzen können. Einen Eindruck davon gibt es in diesem Video.

ijgd Landesverein Niedersachsen e.V. für Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit ausgezeichnet

Bereits zum zehnten Mal zeichnete das Lokale Bündnis für Familie Hildesheimer Unternehmen und Vereine mit dem „Gütesiegel für Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit“ aus. Insgesamt 44 Unternehmen und Vereinen wurde am 27. Februar 2019 im Rathaus die Auszeichnung von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Dr. Ulrich Kumme vom Lokalen Bündnis für Familie übergeben. Auch der ijgd Landesverein Niedersachsen e.V. mit Sitz in Hildesheim wurde erneut für sein Engagement bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Barrierefreiheit ausgezeichnet. Das Siegel ist zwei Jahre gültig.

EINBLICKE – Freiwillige der ijgd berichten

Lebensfreude, Spaß und nicht nur Trauer – Bundesfreiwilligendienst im Kinderhospiz

Charmaine macht gerade einen Bundesfreiwilligendienst in einem Berliner Kinderhospiz und berichtet hier von ihren Eindrücken und Erlebnissen der ersten vier Monaten:

"Seit nun fast vier Monaten arbeite ich als Bundesfreiwillige im Berliner Kinderhospiz Sonnenhof. Viele fragten mich, wieso ich genau diese Arbeit machen wollte und ob es nicht schwer und traurig wäre, in einem Kinderhospiz zu arbeiten. Und sie haben Recht: Natürlich ist es traurig, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sterben zu sehen. Doch ich sehe es so: Ich versuche die letzte Phase ihres Lebens zu erleichtern, ganz viel Gefühl zu geben und ihre Wünsche zu erfüllen. (...) Und ja, der Sonnenhof ist zwar ein Ort zum Sterben, aber gleichzeitig auch ein Haus voller Lebensfreude. (...)

Bei uns wird alles dafür getan, dass der letzte Weg unserer Gäste farbenfroh und fröhlich ist. Wir haben Musik-, Snoezel-, Kunst- und Logotherapien sowie auch Physiotherapeuten, die sich gerne um unsere Gäste kümmern. Jeden Montagmorgen musizieren und reden wir alle zusammen in einem sogenannten „Morgenkreis“. Natürlich haben wir auch liebevolles Pflegepersonal, zu dem auch ich jetzt gehöre, Pädagogen, Sozialarbeiter, Ärzte und ganz viele Freiwillige, die sich ehrenamtlich engagieren. (...)

Bei uns im Hospiz können sich Eltern und Kinder mit dem Tod auseinandersetzen. (...) Jedes Kind bekommt eine eigene kleine Laterne, die es alleine oder mit seinen Familienangehörigen gestalten kann. (...) Im Garten befindet sich ein kleiner, liebevoll gestalteter Teich. An diesem Teich können Eltern und Familienangehörige von ihren Lieben Abschied nehmen und trauern. Ein besonders schönes Ritual der Verabschiedung ist, dass die Eltern einen Stein bemalen können und diesen an den Teich legen. Der Teich ist ein Rückzugsort und ein Ort der Trauer und Erinnerungen. Dort wird, wann immer ein Gast verstirbt, eine Abschiedszeremonie abgehalten, welche auch für die Mitarbeiter gedacht ist, sodass wir auch noch einmal die Möglichkeit haben, uns von unseren Gästen zu verabschieden.

Einmal war ich leider auch schon bei solch einer Zeremonie mit dabei. Jeder, der wollte, durfte ein paar Worte zu dem verstorbenen Gast sagen sowie Blumen um den Teich verteilen. Die Laterne des verstorbenen Kindes stand auf dem kleinen Steg und am Ende hat jeder eine gebastelte Seerose mit einer Kerze darauf bekommen. Diese konnte man nacheinander ins Wasser lassen.

Doch natürlich haben wir auch fröhliche Feste, wie das jährliche Sommerfest oder das Lichterfest. Silvester, Weihnachten, Halloween und Geburtstage werden auch bei uns gefeiert oder eine Schlager-/70er-/Aprè-Ski-Party. Man sieht, das Leben im Hospiz kann auch fröhlich sein, und wie man eine richtige Party „schmeißt“, wissen wir auch!"

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