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Liebe Leser*innen,

der Übergang vom Sommer zum Herbst ist die Zeit der Auftakt- und Abschiedsveranstaltungen, mit allen Emotionen, die diese mit sich bringen. Für die ijgd ist der Herbst mittlerweile auch die Zeit der Mitgliederversammlung. Gut 50 Mitglieder, hauptamtlich Mitarbeitende und Ehrenamtliche kamen drei Tage in Gailhof bei Hannover zusammen. Die jgd gehen gestärkt aus diesem Wochenende, durch neue Strukturen mit einem deutlich vergrößerten Vorstand, der nun durch viele engagierte Menschen mit Leben gefüllt wird.

Warm wird es im Herbst an den ijgd-Stammtischen, die nach den ersten schönen Abenden weitere Male stattfinden werden. Neue Freiwillige wurden begrüßt, wir laden zu Ausbildungsseminaren über Silvester – es passiert einiges. Viel Vergnügen beim Lesen.


Herzlichst,
Jakob Hermens
Öffentlichkeitsarbeit

AKTUELLES

Viele neue starke Schultern für die ijgd-Vorstandsarbeit

Eine neue Struktur, die die Arbeit und die Verantwortung auf mehr Schultern verteilt. Auf der Mitgliederversammlung im JuGS Gailhof wurde diskutiert, beraten und gewählt. Neben dem Bundesvorstand gibt es nun fünf Regionalvorstände, die wiederrum durch eine*n Delegierte*n im Bundesvorstand vertreten sind. Auch die Geschäftsführungen sind jetzt Teil der jeweiligen Vorstände – eine Erhöhung der Verpflichtung und eine fairere Verteilung von Haftung. Neu ist auch die Finanzkommission, die die Vorstände und die Geschäftsführungen in ihrer finanziellen Arbeit berät und kontrolliert.

Dem alten Vorstand rufen wir ein riesiges und herzliches Dankeschön für die enorme Arbeit des letzten Zyklus zu. Das vielfältige und starke Engagement der Ehrenamtlichen in den neuen Vorständen und in der Finanzkommission ist bemerkenswert und stimmt zuversichtlich für die Zukunft.
Falls ihr mit den Vorständen in Kontakt treten möchtet könnt ihr das hier tun.

ijgd-Stammtische – bereits in Bonn und Berlin!

Die ijgd-Stammtische sind ein regionales, informelles, regelmäßiges Zusammenkommen, zu dem alle Ehren- und Hauptamtliche, neu Interessierte und Ehemalige herzlich eingeladen sind. Die Treffen werden von Ehrenamtlichen für die jeweiligen Büros organisiert und sind eine besondere Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen, auszutauschen, zu netzwerken und entspannt Zeit mit anderen Menschen aus der ijgd-Welt zu verbringen. Statt eines festen Programms gibt es Raum für alle mitgebrachten Themen, Fragen und Ideen.

Sowohl in Berlin als auch in Bonn haben bereits Stammtische stattgefunden. Es wurde gemeinsam in den jeweiligen Büros und zu Abend gegessen. Stammtische in Hildesheim und Hamburg sind in Arbeit.

Die Orga-Crews freuen sich auf den nächsten kreativen und gemütlichen Stammtisch mit Euch. Wenn Du Lust hast selbst einen Stammtisch zu etablieren oder Fragen hast melde Dich gerne:
ak.stammtische@ijgd.de

Die nächsten Termine:
Im Bonner Büro: 17. Oktober um 17 Uhr
Anmeldung
Im Berliner Büro: 6. Dezember um 18 Uhr
Anmeldung
Um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, tretet gern der Facebook-Gruppe bei!
 

Sicher gelandet – 40 weltwärts-Freiwillige gut in Berlin angekommen

Die 40 weltwärts-Freiwilligen im Süd-Nord Programm sind trotz einiger Herausforderungen mit den Visaverfahren sicher zusammen gelandet! Alice Steinbeck, Lourens de Jong und Matthias Scharpenberg begrüßten sie bei sommerlichen Temperaturen in der ersten Seminarwoche und hießen sie beim gemeinsamen Grillen und einen Kleiderflohmarkt für Winterkleidung willkommen.

Auch Wohnmöglichkeiten für die 40 Freiwilligen wurden in ijgd-Wohnungen oder bei Gasteltern gefunden. Sicher werden aber noch weitere Zimmer in Berlin gesucht, wenn im nächsten Jahr 45 Freiwillige aus Indien, Thailand, Indonesien, Ghana, Togo, Uganda, Kenia, Tanzania, Mexiko, Ecuador und Nicaragua erwartet werden.
In Erinnerung werden den Koordinator_innen einige Freiwillige bleiben, die vor lauter Freude ohne ihr Gepäck aus dem Flughafen stürmten.

 

Trotz Regenschauern engagiert – Auftaktveranstaltung in HH

Zweieinhalb Stunden schnuppern und kennenlernen: 200 Freiwillige nahmen an der diesjährigen Auftaktveranstaltung im Park „Planten un Blomen“ teil. Kurze Regenschauer konnten die Freiwilligen nicht abhalten in ihre Seminargruppen zu schnuppern, Livemusik zu lauschen und zwei große Transparente zu gestalten. Die Auftaktveranstaltung findet immer am ersten Donnerstag im September statt und wurde dieses Jahr bereits zum 8. Mal gefeiert.

Junge Hände für alte Wände

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Freiwillige Soziale Jahr in der Denkmalpflege, das junge Menschen derzeit in den 15 Jugendbauhütten absolvieren können. Im September gastierten die Exponate im Abgeordnetenhaus Berlin. Zur Eröffnung kamen neben vielen Interessierten Ralf Wieland, der Präsident des Abgeordnetenhauses Berlin, Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, Professor Jörg Haspel, Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), und Johannes Zerger, ijgd-Geschäftsführer in Berlin.

Die im aktuellen Koalitionsvertrag vom Berliner Senat beschlossene Einrichtung einer eigenen Internationalen Jugendbauhütte Berlin soll mit Unterstützung der Obersten Denkmalschutzbehörde Berlin und mit 25 Freiwilligen ab 2020 ihre Arbeit aufnehmen. Sie soll die Berliner Handwerks- und Bautradition in den Fokus ihrer praktischen Arbeit rücken. Viele junge Menschen zeigen gerade in einer kulturell vielfältigen Metropole wie Berlin Interesse an Baukultur und den zugehörigen handwerklichen Fertigkeiten.

Rund 4.000 Jugendliche haben bislang ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege in den Jugendbauhütten absolviert. Manch eine_r hat hier nicht nur eine Leidenschaft, sondern eine Berufung gefunden: Oft entscheiden sich die Teilnehmenden der Jugendbauhütten später für einen Beruf in der Denkmalpflege oder in einem der traditionellen Handwerke. Insgesamt stellen die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die ijgd jedes Jahr deutschlandweit rund 300 Plätze zur Verfügung.

An Tagen wie diesen - Abschluss- und Auftaktveranstaltung im FSJ im politischen Leben NRW und Hessen

Es gibt wenige Tage an denen Dominik Franzen, Bildungsreferent im FSJ im politischen Leben (FSJ-P) in NRW, morgens so angespannt und abends so glücklich ist wie am 11.09.2019. Die Freiwilligen des ausgehenden Jahrgangs 2018/19 begrüßten die neuen Freiwilligen mit einem umfangreichen Programm im Bürgerzentrum Ehrenfeld in Köln.
Die Veranstaltung wurde in Selbstorganisation durchgeführt. Angemeldet waren über 80 aktuelle und ehemalige Teilnehmer_innen sowie Teamer_innen. Die „alten“ Freiwilligen feierten sich und ihr Freiwilliges Jahr, ihr Engagement im politischen Leben und ihre Seminare. Sie berichteten von ihren Erfahrungen und gaben den neuen Freiwilligen Tipps für den Start in den Büroalltag („Probiert euch am Telefon aus!“, „Nutzt die Mittagspausen um euch mit Kolleg_innen zu vernetzen“,...).

Alumni gaben im Talk auf der Bühne Auskunft über verschiedene Aspekte ihres länger zurückliegenden FSJ-P. Per „Mentimeter“ konnten auch die neuen Freiwilligen Fragen stellen. Elly Bijloos (stellv. Geschäftsführerin der ijgd in Bonn) und Dominik Evcimen (BFD-Sprecher 2015/16) antworteten auf die Frage „Was ist politisch am Freiwilligendienst“ und zeigten politische Einflussmöglichkeiten.

Begeistert ist Dominik Franzen über die Herzlichkeit auf dieser Abschluss- und Auftaktveranstaltung. Die Veranstaltung zeige das Potential der Frewilligen und die Selbstorganisation, wie viel man ihnen zutrauen darf.

Raus aus dem Sommer, rein in den Freiwilligendienst!

Mit dem „Startertag“ begrüßt das Regionalbüro Magdeburg die Freiwilligen im FSJ im politischen Leben und FSJ/BFD. 2 Gäste, 5 ijgd-Hauptamtliche, 12 Helfende, ca. 140 Freiwillige, dazu 12 Stunden Sonne, 150 Startermappen und mindestens 6 Raketen.

Am 6. September fand im soziokulturellen Zentrum „Feuerwache“, in Magdeburg, der diesjährige Startertag statt. Bereits in den ersten Tagen ihres Freiwilligendienstes sollen die jungen Menschen für ihre Entscheidung zu einem Freiwilligendienst Wertschätzung erfahren. Das unterstützten auch die Landesgeschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Anja Naumann, und der Geschäftsführer des ijgd Landesvereins Sachsen-Anhalt, Michael Harms, durch ihre Anwesenheit.
Der Tag begann mit dem Ausfüllen von Teilnehmendenlisten. Schließlich sollen sich alle an dieses Ritual gewöhnen.  An der Rezeption fand der erste persönliche Kontakt zu den „ijgd-Leuten“ statt und bei vielen Freiwilligen war Aufregung und Unsicherheit deutlich spürbar. Die Stimmung entspannte sich deutlich beim Bühnenprogramm. Die ijgd wurde mittels eines Films vorgestellt und Anja Naumann fand sehr lebendige und Mut machende Worte zur Begrüßung. Die Moderatorin Christin führte die Freiwilligen mit einem Stehauf-Spiel in die warming-up-Gepflogenheiten der ijgd ein. Nach der Vorstellung konnten sich die Freiwilligen in den einzelnen Seminargruppen kennenlernen und austauschen. Besonderer Dank geht noch an die zahlreichen Teamenden und ehemaligen Freiwilligen, die mit ihrer Unterstützung einen so bunten und erfolgreichen Tag möglich gemacht haben.

EINBLICKE – Freiwillige der ijgd berichten

Benno Soppa hat 2018/2019 sein FSJ in der Denkmalpflege in der Schmiede Radsack in Gadebusch verbracht, einer wirklich besonderen Einsatzstelle und für Benno ein absoluter Glücksfall.

„Das Glück war wirklich auf meiner Seite, als ich mich letztes Jahr Anfang August auf den Weg von Stuttgart nach Schwerin machte. Da ich mich aufgrund einer anderen gescheiterten Bewerbung zu dieser "Last Minute" Aktion mehr oder weniger gezwungen gesehen habe, war ich wirklich froh als die spontane Kontaktaufnahme vor Ort für eine Probewoche reibungslos geklappt hat.

Am folgenden Montag machte ich mich nach einem schönen Wochenende in Schwerin dann auf den Weg nach Stresdorf. Mit einem kleinen Bummelzug ging es dann ins, für mich bis dahin unbekannte Mecklenburgische Hinterland. Bei der Schmiede in dem kleinen 5-Häuser Dorf angekommen lernte ich als erstes Tillmann Radsack, einen der Söhne des Meisters, kennen.
Ich wurde kurz in der überraschend großen Werkstatt herumgeführt und schon ging es los. Er war gerade dabei die Wände für den nächsten Wagen zusammen zu zimmern. Denn auch wenn der Betrieb "Schmiede-Radsack" heißt, liegt das Hauptaugenmerk mittlerweile beim Bau von "Tiny-Häusern" auf Rädern. Schon beim Mittagessen am ersten Tag mit der ganzen Familie Radsack im Freien wurde mir klar: Das ist ein ganz besonderer Ort mit sehr netten Leuten. Dies sollte sich im ganzen Jahr weiter bestätigen.

Im September, zu Beginn des freiwilligen Jahres lernte ich dann auch noch den einzigen "nicht Radsack" Angestellten kennen. Er ist gelernter Elektriker aber beherrscht eigentlich alle üblichen Handwerke. Mit ihm und zwischenzeitlich mit meinem FSJ Kollegen Felix arbeitete ich über das Jahr verteilt an den verschiedensten Wägen, bis wir ein relativ eingespieltes Team gebildet haben. Von einem kleinen zweirädrigen Toilettenwagen, für einen Waldkindergarten, bis zu einem von einem Architekten geplanten Wagen, mit komplizierter Dachform, war alles dabei. Dazu kamen zwischendurch immer mal wieder andere Projekte wie geschmiedete Geländer, Treppen und Instandhaltungsarbeiten beim Schloss Bothmer. Somit konnte ich einiges über den Metall- und Holzbau lernen, machte erste Erfahrungen mit den verschiedenen Schweißgeräten und lernte noch diverse Sachen die auf einem Hof so anfallen. Als Beispiel fällt mir dazu ein, wie wir gemeinsam kurz vor Weihnachten in der Werkstatt saßen und die Hühner gerupft haben... Das alles sind Erfahrungen, die ich sonst bestimmt nicht gemacht hätte und die ich für sehr wichtig halte.

Da mir die Arbeit und die sehr familiäre Atmosphäre in der Werkstatt und auf dem Hof sehr gut gefällt, habe ich mich dazu entschieden noch eine Weile dort zu bleiben, um noch mehr spannende Projekte mitzuerleben.Ich bin sehr dankbar, wie sich alles gefügt hat und zu diesem unvergesslichen Jahr geführt hat. Dazu haben auch die anderen FSJ-Teilnehmer beigetragen, die einen das ganze Jahr über bei den abwechslungsreichen Seminaren begleitet haben.“

SEMINARVORSCHAU

Aktuelle Workshops und Seminare

Ausbildungsseminare für Workcamp-Teamer*innen
Die Termine sind online. Die beiden kommenden Termine über Sylvester seien Euch dabei besonders ans Herz gelegt.

Jahreswechsel mal anders // Ausbildungsseminar in Rödby (Dänemark) vom 27.12.2019 bis zum 02.01.2020 // Seminarsprache ist Deutsch

New Year's Training // Ausbildungsseminar in Halle vom 27.12.2019 bis zum 03.01.2020 // Seminarsprache ist Englisch

Alle Termine findest Du hier.


Ausbildungsseminare für Teamer_innen in Langzeitdiensten
Für Teamer_innen der Langzeitfreiwilligendienste bieten wir 2020 wieder Ausbildungsseminare an:
Seminarprogramm 2020

TERMINE

17. Oktoberijgd-Stammtisch in Bonn
Anmeldung
 
6. Dezemberijgd-Stammtisch in Berlin
Anmeldung